In einer Woche ist es soweit: Die Barzone findet nach ihrem Umzug zum ersten Mal in Köln statt. Im Staatenhaus am Rheinpark informiert die Messe ihre Besucher am 21. und 22. Mai über gastronomische Trends und innovative Entwicklungen. Das Rahmenprogramm reicht von Management- und Marketing-Vorträgen bis zu Verkostungen und Praxis-Vorführungen.

Natürlich wird auch Cocktailkunst auf der Barzone zu finden sein. Halten Sie einfach die Augen offen, wir sind an mehr als nur einem Stand vertreten!
Außerdem veranstaltet Cocktailkunst am 21. Mai, anlässlich der Barzone, einen Abend unter dem Motto ‚Cocktailkunst & Friends’ in der Bar Al Salam am Zülpicher Platz. Dort erwarten Sie ab 19:30 Uhr einige der renommiertesten Bartender Deutschlands: Stephan Hinz, Ricardo Albrecht, Oliver von Carnap, Kent Steinbach, Philip Bischoff, Moritz Niederstrasser und Miguel Fernandez.

...tatsächlich?
Ein Blick in die Irrungen der Barkultur lässt Anderes erahnen. Schon während des Betretens einer Bar – mit dem Wunsch einen entspannten Abend zu verbringen – kann man das Motto des Abends nicht ignorieren: Think Big. Oder auch laut, wenn man bereits an der Tür von schriller oder wahlweise ohrenbetäubender Musik begrüßt wird, die eine potentielle Unterhaltung vollständig überlagert.
Hat man sich nicht abschrecken lassen und eine einigermaßen angenehme Ecke gefunden und bei übereifrigen Bediensteten einige Minuten geschunden, um sich in Ruhe die Karte durchlesen zu können, erwarten den aufmerksamen Beobachter schließlich Mix-Künste der Extraklasse: Statt entspannter Bartender, die sich unaufgeregt um das Wohl der Gäste kümmern und präzise die Drinks zubereiten, wird eine beeindruckende Shake-Darbietung geliefert. Spritzer auf Wänden und Gast? Kollateralschäden. Das Ergebnis macht der Show meist alle Ehre: Überladene Cocktails mit Schirmchen, Kirsche, Minze und Trinkhalm, die mehr den Eindruck eines gewagten Tetris-Versuchs, als eines vernünftigen Drinks suggerieren. Spätestens zu diesem Zeitpunkt spürt man den heftigen Wunsch, die alkoholische Betäubung möge synchron zur Lautstärke steigen – was sie folglich oft genug auch tut.

Wie gut sich die deutsche Barszene in den letzten Jahren auch entwickelt hat – die Anfänge der neuzeitlichen Cocktailkultur liegen in den USA. Das bedeutet für den geneigten Bartender und Connaisseur leider auch, dass er regelmäßig mit den etwas gewöhnungsbedürftigen US-amerikanischen Maßeinheiten konfrontiert wird.

Das richtige Wasser zum Essen
Mineralwasser im Praxistest
Ein hervorragendes Menü mit passendem Wein – auch der glühendste Mineralwasseranhänger muss sich eingestehen, dass diese Kombination nur schwer durch amtlich geprüftes Wasser zu steigern, geschweige denn auszutauschen ist. Geschickt eingesetzt, kann Mineralwasser allerdings als unauffälliger Begleiter den Genuss auf vielfältige Weise noch ein klein wenig steigern...
...beginnend beim Aperitif
Ein Aperitif ohne Alkohol – um Empörungen zuvorzukommen, wir wollen nicht schon wieder die Prohibition einleiten – liest sich auf den ersten Blick eher widersinnig, bietet in einigen Fällen jedoch eine ernsthafte Alternative zum klassischem Appetitanreger. Leicht salzige Mineralwässer zum Beispiel, die zudem einen hohen Kohlensäuregehalt aufweisen, eignen sich besonders als ‚Light-Aperitif’-Variante. Die Kohlensäure fördert einerseits die Durchblutung der Mundschleimhaut, was zu einer appetitanregenden Reaktion führt und wirkt andererseits unterstützend auf die Verdauung. Allerdings sollte man auch hierbei, wie es sich für einen richtigen Aperitif gehört, das richtige Maß halten. Zuviel vom Appetitanreger Kohlensäure bewirkt nämlich das Gegenteil: ein unangenehmes Völlegefühl, obwohl der Körper weitere Nährstoffe benötigt.